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Geldschein und Paragraph

Einzahlungslimit und Höchsteinsatz

FAQ für Spielende

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Einzahlungslimit und Höchsteinsatz

FAQ für Spielende

Einzahlungslimit und Höchsteinsatz

Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit bei Online-Glücksspielen und der gesetzliche Höchsteinsatz bei Virtuellen Automatenspielen

 Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) erhält zahlreiche Anfragen zur Gewährung eines erhöhten anbieterübergreifenden Einzahlungslimits sowie zur Gewährung eines erhöhten gesetzlichen Höchsteinsatzes bei Virtuellen Automatenspielen.

Um eine transparente und einheitliche Informationsgrundlage zu schaffen, veröffentlicht die Behörde nachfolgend die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesen Themen. Die Antworten richten sich an alle, die sich über die Regelung informieren möchten, insbesondere an Spielerinnen und Spieler, aber auch an Beratungs- und Präventionsstellen, Wissenschaft und weitere Akteure der Fachöffentlichkeit.

Was ist das anbieterübergreifende Einzahlungslimit?

Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit ist eine zentrale spielerschützende Regelung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021). Es ist festgelegt, dass Spielende innerhalb eines Kalendermonats insgesamt nicht mehr als 1.000 Euro anbieterübergreifend einzahlen dürfen.

Die Einhaltung dieses Limits wird durch die Anbindung der Anbieter an die Limitdatei des Länderübergreifenden Glücksspielaufsichtssystems (LUGAS) sichergestellt. Sobald das festgelegte Einzahlungslimit erreicht ist, werden weitere Einzahlungen technisch unterbunden.

Was ist der gesetzliche Höchsteinsatz bei Virtuellen Automatenspielen?

Der gesetzliche Höchsteinsatz (auch Einsatzlimit genannt) bestimmt den maximalen Betrag, den Spielende für die Teilnahme an legalen Virtuellen Automatenspielen einsetzen dürfen. Es begrenzt somit nicht die Einzahlungen auf das Spielkonto, sondern die tatsächlichen Spieleinsätze pro Spiel. Der gesetzliche Höchsteinsatz darf grundsätzlich 1 Euro je Spiel (Spin) nicht übersteigen.  

Weitere Fragen und Antworten

zum gesetzlichen Höchsteinsatz bei Virtuellen Automatenspielen

1. Was hat sich bei der zulässigen Einsatzhöhe seit dem 1. Juli 2026 geändert?

Die Regelung sieht weiterhin einen Höchsteinsatz von 1 Euro als Regelfall vor. Die GGL hat mit Wirkung zum 1. Juli 2026 unter bestimmten Voraussetzungen und zusätzlichen Anforderungen eine gestufte Abweichung von dieser Grundregel auf bis zu maximal 5 Euro ermöglicht.

Es gilt eine generelle Altersgrenze von 21 Jahren für Spieleinsätze über 1 Euro. Für die zweite Erhöhungsstufe mit Einsätzen zwischen 3 Euro und 5 Euro ist ein Spielverhaltensmonitoring analog zum erhöhten anbieterübergreifenden monatlichen Einzahlungslimit verpflichtend. Darüber hinaus muss der Spieler erfolgreich im Vorfeld der Erhöhung des Einsatzlimits beim Anbieter einen Qualifikationszeitraum von 90 Tagen durchlaufen haben, in dem er kein suchtauffälliges Spielverhalten im Rahmen des Monitorings gemäß § 6i Abs. 1 GlüStV 2021 gezeigt hat.

Wichtig ist, dass diese Regelung zunächst befristet bis zum 31.12.2027 gilt.

2. Unter welchen Voraussetzungen kann der Höchsteinsatz erhöht werden?

Unter bestimmten Voraussetzungen können Spielende eine Erhöhung des Höchsteinsatz erhalten. Voraussetzung ist, dass der Glücksspielanbieter hierfür eine Erlaubnis der GGL besitzt und die gesetzlichen Vorgaben sowie die Anforderungen der Entscheidungsrichtlinie erfüllt. Die Entscheidungsrichtlinie zur Anpassung des Höchsteinsatzes gemäß § 22a Abs. 7 Satz 2 GlüStV 2021 ist im Downloadbereich für Anbieter unter „Entscheidungsrichtlinien“ zu finden.

Ob ein Anbieter einen erhöhten Höchsteinsatz anbietet und diesen einem Spielenden gewährt, entscheidet der jeweilige Anbieter im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.

3. Wie erfolgt die Erhöhung des Einsatzlimits und wie hoch kann der Höchsteinsatz werden?

Die Erhöhung erfolgt stufenweise. In der ersten Stufe kann der Höchsteinsatz auf bis zu 3 Euro erhöht werden. In der zweiten Stufe ist eine weitere Erhöhung auf bis zu 5 Euro möglich.

4. Welche Voraussetzungen gelten für einen Höchsteinsatz bis 3 Euro?

Ein Höchsteinsatz von bis zu 3 Euro darf nur für Spielende gewährt werden, die das 21. Lebensjahr vollendet haben.

5. Welche zusätzlichen Voraussetzungen gelten für einen Höchsteinsatz bis 5 Euro?

Für eine weitere Erhöhung auf bis zu 5 Euro gelten zusätzliche Anforderungen. Hierzu gehören insbesondere:

  • Spielende müssen vor der Erhöhung mindestens 90 Tagen ein suchtunauffälliges Spielverhalten gezeigt haben und dies darf sich auch nach der Erhöhung nicht ändern,
  • Der Anbieter führt ein spezielles Monitoring des Spielverhaltens durch.
6. Was bedeutet „Monitoring des Spielverhaltens“?

Für alle Spielenden mit erhöhtem Einsatzlimit in der 2. Stufe ist zusätzlich ein spezielles Limit-Monitoring auf auffälliges Spielverhalten von den Anbietern einzurichten und durchzuführen. Ziel ist es, frühzeitig Anzeichen eines problematischen Spielverhaltens zu erkennen und geeignete Spielerschutzmaßnahmen ergreifen zu können. Die Pflichten aus § 6i Abs. 1 GlüStV 2021 gelten davon unbeschadet für alle Spielenden.

7. Welche Maßnahmen müssen durch Anbieter bei auffälligem Spielverhalten getroffen werden?

Ergeben sich Anzeichen für ein problematisches Spielverhalten, muss der Anbieter geeignete Spielerschutzmaßnahmen ergreifen. Dazu können beispielsweise eine Kontaktaufnahme, Einschränkungen des Spielangebots oder eine Sperre gehören. Weitere Maßnahmen liegen im Ermessen des Anbieters und sind einzelfallabhängig.

8. Haben Spielende einen Anspruch auf einen höheren Höchsteinsatz?

Nein. Es besteht kein Anspruch auf die Gewährung eines erhöhten Höchsteinsatzes. Die Einführung erhöhter Höchsteinsätze ist für Anbieter freiwillig. Entscheidet sich ein Anbieter dafür, müssen jedoch sämtliche Vorgaben erfüllt werden.

9. Ist die Regelung zeitlich befristet?

Die Möglichkeit zur Abweichung vom gesetzlichen Höchsteinsatz ist mit der Entscheidungsrichtlinie zur Anpassung des Höchsteinsatzes gemäß § 22a Abs. 7 Satz 2 GlüStV 2021 bis zum 31.12.2027 befristet. Diese ist zu finden im Downloadbereich für Anbieter unter „Entscheidungsrichtlinien“.

Die GGL beobachtet die weitere Entwicklung des legalen Glücksspielmarktes und die Auswirkungen der Regelung sehr genau. Die enge zeitliche Befristung der Neuregelung des Höchsteinsatzes im virtuellen Automatenspiel bis 31.12.2027 stellt dabei sicher, dass die Wirkungen der aktuellen Regelung überprüft wird und angepasst werden kann. 

10. Warum gibt es den gesetzlichen Höchsteinsatz?

Der gesetzliche Höchsteinsatz ist eine Maßnahme des Glücksspielstaatsvertrags 2021 zum Schutz der Spielenden. Er soll insbesondere dazu beitragen, Glücksspielsucht vorzubeugen und finanzielle Risiken zu begrenzen. Die Möglichkeit einer Erhöhung unter engen Voraussetzungen soll zugleich verhindern, dass Spielende auf illegale Glücksspielangebote ausweichen, auf denen keine vergleichbaren Spielerschutzmaßnahmen gelten.

11. Bedeutet die Möglichkeit höherer Einsätze eine Schwächung des Spielerschutzes?

Die GGL nimmt insbesondere die von Organisationen der Glücksspielsuchthilfe und -prävention geäußerten Bedenken ernst. Ein höherer maximal möglicher Einsatz im Virtuellen Automatenspiel ist selbstverständlich ein relevanter Faktor bei der Bewertung des Risikos dieses Glücksspiels.

Daraus folgt jedoch nicht automatisch eine Schwächung des Spielerschutzes insgesamt. Für die Bewertung sind das Zusammenspiel der verschiedenen Schutzmechanismen und die Voraussetzungen für höhere Einsätze maßgeblich. Dazu gehören unter anderem Zugangsvoraussetzungen, Identifizierung, Limits, Sperrmöglichkeiten, die Überwachung des Spielverhaltens und weitere gesetzliche Vorgaben.

Dies kann behördlich nur im Rahmen des legalen Spielangebots sichergestellt werden, mithin unter der Voraussetzung, dass spielwillige Personen die legalen Angebote nutzen. Den Anteil der Spielenden im legalen Virtuellen Automatenspiel zu erhöhen, stellt vor diesem Hintergrund einen wichtigen Aspekt bei der Entscheidung zur Neuregelung des Höchsteinsatzes dar.

Die GGL beobachtet die Auswirkungen der Regelung nun aufmerksam und wird neue fachliche Erkenntnisse Ende 2027 bei der nächsten Entscheidung zum Höchsteinsatz im Virtuellen Automatenspiel berücksichtigen.

12. Man kann argumentieren: Mit 5 Euro pro Spin könnten bis zu 3.600 Euro pro Stunde verloren werden. Wurde dieser Aspekt bedacht?

Die Möglichkeit höherer Verluste ist bei Virtuellen Automatenspielen ein relevanter Gesichtspunkt und wurde bei der Entscheidung berücksichtigt. Die Bewertung kann jedoch nicht allein anhand des maximal möglichen Einsatzes pro Spiel erfolgen. Relevant sind unter anderem auch Spielgeschwindigkeit, Spieldauer, individuelle Spielverläufe, geltende Limits und weitere Spielerschutzmaßnahmen.

Die GGL nimmt diese Risiken ernst. Ziel der Glücksspielregulierung bleibt es, problematisches und pathologisches Glücksspiel möglichst wirksam zu verhindern und den Spielerschutz sicherzustellen. Die Auswirkungen der neuen Regelung werden daher aufmerksam beobachtet.

13. Warum wurde die Entscheidung vor Abschluss der Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags getroffen?

Die Evaluierung des GlüStV 2021 ist für die Weiterentwicklung der Glücksspielregulierung notwendig und gesetzlich vorgesehen. Sie geht aber nicht mit einer generellen Aussetzung jeder regulatorischen Entscheidung bis zu ihrem Abschluss einher.

Die GGL hat ihre Entscheidung auf Grundlage der zum Entscheidungszeitpunkt verfügbaren rechtlichen und fachlichen Erkenntnisse getroffen. Der Entscheidung im Juni 2026 ging eine mehrmonatige Prüfung voraus, bei der die GGL die neue Regelung umfassend und mit Blick auf die Ziele des GlüStV 2021 geprüft hat. Die Feststellungen des Endberichts zur Evaluierung des GlüStV 2021 werden für die weitere Bewertung der Regulierung selbstverständlich relevant sein.

14. Wurden die Suchtfachstellen und andere Fachleute ausreichend beteiligt?

Die Perspektive der Suchtforschung und Suchtberatung ist für die Glücksspielregulierung wichtig. Die GGL steht mit Fachstellen in den Ländern, mit Wissenschaft und weiteren Akteuren regelmäßig im Austausch. Zudem wurde die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. im Vorfeld der Entscheidung um Stellungnahme gebeten. Daraus und aus aktuellen Studien sind keine aktuellen Entwicklungen erkennbar, die gegen eine Annäherung der Vorgaben an das im europäischen Vergleich Übliche sprechen. Erarbeitet wurde die Anpassung des Höchsteinsatzes daraufhin von Fachleuten der GGL und einiger Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder.

15. Welche Rolle spielt die Anpassung der Einsatzmöglichkeiten für die Ziele des Glücksspielstaatsvertrags 2021, insbesondere für die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels und den Spielerschutz?

Der GlüStV 2021 verfolgt mehrere und gleichrangige Ziele, die gemeinsam betrachtet werden müssen. Dazu gehören sowohl ein wirksamer Spielerschutz als auch die Kanalisierung des Glücksspiels in einen legalen, überwachten und regulierten Markt. Die GGL bewertet bei Entscheidungen deshalb stets die Auswirkungen auf alle Ziele des GlüStV 2021.

Die Anpassung der Einsatzmöglichkeiten ist vor diesem Hintergrund im Zusammenhang mit dem gesamten Regelungs- und Schutzsystem zu betrachten. Ein reguliertes Glücksspielangebot muss so ausgestaltet sein, dass es für Spielende eine legale und zugleich wirksam überwachte Alternative zu nicht regulierten Angeboten darstellt.

Dabei kann auch die Frage eine Rolle spielen, ob zu restriktive Vorgaben dazu führen können, dass Spielende auf nicht regulierte Angebote ausweichen, bei denen die gesetzlichen Spielerschutzvorgaben nicht greifen. Die Vermeidung solcher möglichen Ausweicheffekte durch die Schaffung eines hinreichend attraktiven legalen Marktes ist daher ein Aspekt, der bei der Ausgestaltung des regulierten Glücksspielangebots berücksichtigt werden kann.

Die Erhöhung des Höchsteinsatzes beim Virtuellen Automatenspiel stellt keine Abkehr von den Zielen des GlüStV 2021 und insbesondere nicht vom Spielerschutz dar. Entscheidend ist vielmehr, unter welchen Voraussetzungen höhere Einsätze möglich sind und welche Schutzmaßnahmen dabei greifen.

Die GGL hat zusätzlich zu den hier veröffentlichten Fragen und Antworten ein FAQ-Dokument veröffentlicht, dass sich an die erlaubten Glücksspielanbieter richtet. Dieses ist ebenfalls im Downloadbereich für Anbieter unter „Entscheidungsrichtlinien“ zu finden.

zum anbieterübergreifenden Einzahlungslimit bei Online-Glücksspielen

1. Kann das Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat erhöht werden?
Ja, der GlüStV 2021 sieht die Möglichkeit vor, das Einzahlungslimit zur Erreichung der Ziele des § 1 GlüStV 2021 zu erhöhen. Die GGL kann als Erlaubnis- und Aufsichtsbehörde festlegen, unter welchen Voraussetzungen ein Anbieter im Einzelfall ein höheres Limit gewähren darf. Damit soll verhindert werden, dass Spielende auf illegale Glücksspielangebote ausweichen, bei denen es keine Spielerschutzmaßnahmen gibt.
2. Welche Voraussetzungen müssen für eine Limiterhöhung erfüllt sein?

Voraussetzung für das Setzen eines Einzahlungslimits von über 1.000 Euro sind vor allem zwei zentrale Punkte:

  • keine Spielsucht(gefährdung): Spielende dürfen kein suchtauffälliges Spielverhalten aufweisen.
  • wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Für eine Limiterhöhung muss bei Spielenden entsprechend eine hinreichende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gegeben sein.
3. Wie wird durch den Glücksspielanbieter geprüft, ob Spielende Anzeichen von Spielsucht oder suchtauffälliges Spielverhalten aufweisen?

Der Anbieter muss ein auf Algorithmen basierendes automatisiertes System zur Früherkennung von glücksspielsuchtgefährdeten Spielenden einsetzen. Bei erhöhten Limits ist zusätzlich für die betroffenen Personen ein spezielles Monitoring nach behördlichen Vorgaben durchzuführen.

4. Wie erfolgt die Prüfung für eine Limiterhöhung?

Spielende müssen gegenüber dem Anbieter eine diesen Limits entsprechend hinreichende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in geeigneter und überprüfbarer Weise belegen (z. B. durch Einkommenssteuerbescheide oder andere Einkommensnachweise und Bankauszüge; Selbstauskünfte von Spielenden sind nicht ausreichend).

Die GGL gibt dabei unter der Maßgabe der Geeignetheit den Anbietern kein bestimmtes Prüfverfahren vor. Die bisher auch zur Anwendung gekommene Bonitätsauskunft wird zwischenzeitlich jedoch im Hinblick auf deren Geeignetheit rechtlich intensiv diskutiert und gerichtlich thematisiert.

5. Gibt es eine Obergrenze für das erhöhte Einzahlungslimit?

Ja, ein erhöhtes Einzahlungslimit kann bis zu 10.000 Euro pro Monat betragen. Das Setzen eines Limits von über 10.000 Euro bis 30.000 Euro ist für nicht mehr als 1 % der bei dem jeweiligen Anbieter aktiven Spielenden zulässig; maßgeblich ist die durchschnittliche Anzahl der aktiven Spielenden bei diesem Anbieter in den jeweils vergangenen drei Monaten. Für diese Stufe des Einzahlungslimits gelten zusätzliche Voraussetzungen laut Entscheidungsrichtlinie für die Festsetzung eines abweichenden Höchstbetrages gemäß § 6c Abs 1 Satz 3 GlüStV 2021, die im Downloadbereich für Anbieter unter „Entscheidungsrichtlinien“ zu finden ist.

6. Welche Spielerschutzmaßnahmen sieht der GlüStV 2021 grundsätzlich vor?

Die wesentlichen Spielerschutzmaßnahmen des GlüStV 2021 für die von der GGL zu beaufsichtigenden Online-Glücksspiele sind in unseren Informationsbroschüren zu finden. Diese stehen unter „Broschüre zu den Spielerschutzmaßnahmen Glücksspielregulierung in Deutschland“ zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Spielenden soll damit erleichtert werden, legale von illegalen Glücksspielangeboten im Internet zu unterscheiden. Zudem wird erklärt, welche konkreten Voraussetzungen Glücksspielanbieter erfüllen müssen, um eine Erlaubnis zu erhalten, und wie die GGL die Einhaltung dieser Regeln und Anforderungen beaufsichtigt.

7. Wie wird überprüft, ob die Ziele des GlüStV 2021, insbesondere der Schutz der Spielenden, erreicht werden und die Maßnahmen wirksam sind?

Der Staatsvertrag sieht eine regelmäßige Evaluierung der Regelungen vor. Dazu hat die GGL verschiedene wissenschaftliche Studien in Auftrag gegeben, darunter die Untersuchung Spielerschutz im Internet: Evaluation der Maßnahmen des Glücksspielstaatsvertrages 2021. Die Studie prüft die Wirksamkeit der Spielerschutzmaßnahmen und analysiert deren Auswirkungen auf die Spielenden. Dabei werden Aspekte wie die Praktikabilität der Vorschriften, mögliche Anpassungsbedarfe, Veränderungen im Spielverhalten und weitere relevante Faktoren untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung der gesetzlichen Regelungen.

Die GGL hat zusätzlich zu den hier veröffentlichten Fragen und Antworten ein FAQ-Dokument veröffentlicht, dass sich an die erlaubten Glücksspielanbieter richtet. Dieses ist ebenfalls im Downloadbereich für Anbieter unter „Entscheidungsrichtlinien“ zu finden.

aktualisiert am 25.08.2026